SF-Fantasy.de - Lese-Tipp: Die Ritter der vierzig Inseln
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Originaltitel:   ?????? ?????? ???????? / Rycari Soroka Ostrovov
Autor:   Sergej Lukianenko
Übersetzer:  
Verlag:   Heyne
Seiten:   400 S., geb. mit Schutzumschlag
Genre:   Science Fiction
VÖ-Datum:   23.02.2009
ISBN:   978-3-453-26627-8
Autoren Homepage:   http://lukianenko.ru/eng/
     
    bestelbar bei Amazon 
       
     
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Aus dem Russischen von Matthias Dondl

Die Reise in eine phantastische Welt – das Abenteuer beginnt …

Es ist eine fremde und phantastische Welt, in die der junge Dima eines Tages ganz plötzlich versetzt wird: ein Archipel aus vierzig Inseln, auf denen zahlreiche andere Jugendliche leben, die alle auf dieselbe magische Weise dort hingekommen sind wie Dima. Aber es ist keine friedliche Welt - denn es heißt, nur wer alle Inseln erobert, darf nach Hause zurück. Für Dima beginnt das Abenteuer seines Lebens.

Eigentlich hatte Dima geglaubt, er würde eine ganz normale Jugend in einer russischen Kleinstadt verleben. Jedenfalls bis zu dem Tag, als ihn ein Fotograf im Park um ein Bild für die Zeitung bittet. Dima stellt sich in Positur, der Fotoapparat klickt – und plötzlich findet sich der Junge in einer völlig anderen Welt wieder: einem magischen Archipel aus vierzig kleinen Inseln, umgeben von einem endlosen Meer. Auf jeder dieser Inseln steht eine Burg mit Wachturm, von der sich Brücken zu den jeweiligen Nachbarinseln spannen. Und jede dieser Inseln beherbergt etwa ein Dutzend andere Jugendliche, die alle auf dieselbe Weise hierher geholt wurden wie Dima. Zwischen den Inselbewohnern findet ein »Spiel« statt: Sie treffen sich auf den Verbindungsbrücken und bekämpfen sich mit Schwertern - denn es heißt, derjenige, der alle Inseln erobert, darf zur Erde zurück. Doch Dima will sich damit nicht abfinden. Er will wissen, wer diese phantastische Inselwelt geschaffen hat und zu welchem Zweck. Das Abenteuer beginnt ...



Die Ritter der vierzig Inseln ist ein ganz außergewöhnliches Buch. Obwohl die Protagonisten Kinder sind, ist es kein Kinder- oder Jugendbuch, obwohl es in einem Fantasy-Setting spielt, ist es meiner Meinung nach eher ein Science Fiction-Buch und eigentlich lässt es sich in gar kein Schema pressen. Es hat ein bisschen etwas von Der Herr der Fliegen wie auch von Das Experiment und der Truman Show . An anderer Stelle erinnert der Gadanke um Liebe und Freundschaft und die Versuchung wiederum an Krabat und trotzdem verfolgt es wieder ganz eigenständige philosophische Gedanken, wie wir es von den besten Büchern aus Lukianenkos Feder kennen. Ein tolles Buch, das seine Herausgabe als Hardcover auf jeden Fall verdient hat.

Obwohl der tiefere Gedanke der Handlung mitnichten leicht ist, lässt sich das Buch schnell und flüssig durchlesen. Schon allein deshalb, weil die Spannung so groß ist, dass man es einfach nicht weglegen kann.
Dabei geht Lukianenko bei der Beschreibung der Kämpfe zwischen den Kindern nicht gerade zimperlich um. Noch schlimmer wird es, als nicht nur Schwerter im Kampf zwischen den Brücken eingesetzt werden, sondern auch Schusswaffen entdeckt werden.
Der zentrale Gedanke in diesem Buch ist, wie weit würde der Mensch gehen, um seine Ziele zu erreichen, die, die er sich am meisten wünscht, wie in diesem Fall der Wunsch der Kinder nach Hause zu kommen. Und welche Mittel würde er einsetzen, Gewalt oder Witz und welchen entscheidenen Faktoren spielen zwischenmenschliche Beziehungen und Individualität dabei. Dabei kommt es eigentlich nicht darauf an, dass es sich um Kinder handelt, denn auch Erwachsene würden in der Situation sicher nicht viel anders entscheiden.

Ich bin ein großer Fan der Wächter-Romane, finde aber in anderen Büchern des Autors durchaus auch Schwächen. Er ist ein großartiger Erzähler, bei dem aber manchmal die logische Auflösung auf der Strecke bleibt. Nicht in diesem Buch. Die Auflösung ist plausiebel und passend, wenn vielleicht auch nicht der ganz große Ah!-Effekt.
Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt und der menschlichen Rasse einen Spiegel vorhält.
Das Buch, das Lukianenko schon 1992 geschrieben hat, sollte man unbedingt gelesen haben und ist durchaus auch eine Empfehlung an Nicht-SF/F-Fans!

Kirstin
       
       
 

 

 
Weitere Bücher von Sergej Lukianenko:
  • Wächter der Nacht / ?????? ?????
  • Wächter des Zwielichts / ?????????? ?????
  • Spektrum / ??????
  • Wächter der Ewigkeit / ????????? ?????
  • Weltengänger / The Draft / ????????
  • Weltenträumer / The Final Draft / ????????
  • Sternenspiel / ?????? - ???????? ??????? / Zvezdy - Cholodnye Igruski (Die Sterne sind ein kaltes Spielzeug)
  • Die Ritter der vierzig Inseln / ?????? ?????? ???????? / Rycari Soroka Ostrovov
  • Sternenschatten / Zvezdnaya Ten (The Star Shadow)
  • Die letzten Wächter / Šestoj dozor
  • Die Wächter - Licht und Dunkelheit / School Watch - The Watch Series Book 1

     





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