SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: Wolfman
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Originaltitel:   The Wolf Man

Land:   USA 2009
Länge:   125 Min.
Genre:   Fantasy Werwolf
dt. Kinostart:
  11.02.2010
Regie:   Joe Johnston
+   +
Darsteller:   Anthony Hopkins ... Sir John Talbot
Benicio Del Toro ... Lawrence Talbot
Emily Blunt ... Gwen Conliffe
Hugo Weaving ... Det. Aberline
Geraldine Chaplin ... Maleva
Art Malik ... Singh
    Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot (Del Toro) in seine englische Heimat Blackmoor zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält. Es kommt zum Wiedersehen mit seinem von ihm entfremdeten Vater (Oscargewinner Anthony Hopkins) und zusammen mit der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) begibt sich Talbot auf eine Spurensuche, die ihn tief in seine eigene verdrängte Vergangenheit führt. Eingeholt von seinen Kindheitserinnerungen, beginnt er langsam an die Gerüchte zu glauben, die von einem uralten Fluch erzählen, der Menschen bei Vollmond in blutgierige Wölfe verwandelt. Auf der Jagd nach einer teuflischen Bestie in den Wäldern Blackmoors wird ihm immer klarer, dass in ihm selbst etwas lange Verborgenes lauert und dass er ein gewaltiges Opfer bringen muss, um die große Liebe seines Lebens zu retten.

Liebesabenteuer und Horrorthriller - „The Wolfman" ist ein schauriges Leinwandmärchen voll obskurer Romantik und animalischer Energie. Mit einem großartigen Starensemble und modernster Tricktechnik erwacht die Werwolfsaga zu neuem, aufregendem Leben. Ein leidenschaftliches Kinoereignis von wilder emotionaler Pracht.



Lange angekündigt, immer wieder verschoben ist ab heute im Kino zu sehen!
Die Story ist bekannt, vorhersehbar und wurde leider auch nicht weiter ausgebaut: Lawrence Talbot, ein erfolgreicher Theaterschauspieler kommt auf Bitten seiner Schwägerin in Spe zurück in sein Heimatanwesen in Blackmore, um bei der Suche noch seinem verschwundenen Bruder zu helfen. Kaum angekommen erfährt er, dass dieser tot aufgefunden wurde. Zerfleischt von einer Bestie. Gerüchte ranken sich um die Todesumstände und Talbot beschließt sich auf den Weg in das Zigeunerlager zu machen zu dem auch sein Bruder unterwegs war – natürlich ist es neblige Nacht als er dort ankommt und der Vollmond steht am Himmel. Jedoch nicht nur er, sondern auch die örtliche Bürgerwehr taucht dort auf, um den Tanzbären der Zigeuner zu lynchen – da schlägt die echte Bestie zu. Das erste große Gemetzel in dem Film beginnt. Talbot – ganz der edle Held - wirft sich schützend vor eine Mutter mit ihrem Kind und wird verletzt. Obwohl schwerst verletzt, braucht er nur einen Monat um sich gänzlich zu erholen. Doch ihn plagen Albträume aus seiner Kindheit und über den viel zu frühen gewaltsamen Tod seiner Mutter...

Punkten kann der Film vor allem durch sein großartige optische Inszenierung. Die Landschaftsaufnahmen des viktorianischen Englands, Blackmores und London sind beeindruckend. Auch die Special Effects im Allgemeinen können sich sehen lassen. Schön gemacht außerdem die Verbindung alter Horrorelemente mit neuer Technik, bis hin zum an die alten Horrorschinken erinnernden Soundtrack.
Auch die Besetzung ist toll gewählt, ein Benicio Del Toro als Werwolf ist sicher die perfekte Besetzung und auch Anthony Hopkins' Rolle ist ihm wie auf den Leib geschnitten. Auch die Nebenfiguren bis hin zu den Statisten sind perfekt ausgewählt. Geraldine Chaplin sieht verdammt gruselig aus und der Dialekt... naja reden wir nicht drüber... ;-)
Die Special Effects rund um den Werwolf sind sehr gut gemacht, die Horroreffekte vielleicht schon ein bisschen zu viel für das Mainstream-Publikum. Wer sich vor hervorquellendem Gedärm und tief fliegenden Gliedmaßen zu sehr beeindrucken lässt, für den ist das sicher nicht der richtige Film.

Der Film spielt über mehrere Monate, was durch die ab- und zunehmenden Mondphasen bildlich dargestellt wird. Leider erfahren wir nicht was während dieser Zeit passiert, so dass man wenig wirkliche Einblicke in die Charaktere bekommt, was schade ist. Dafür wird von Szene zu Szene auf neue Schockeffekte gesetzt... Manche Dinge erklären sich dadurch aber leider trotzdem nicht. So zum Beispiel die Szene im Irrenhaus, in dem bekannterweise die Therapeuten die Irrsten sind .. oder auch weshalb in Talbots Albträumen immer Gollum über sein Bett krabbelt...

Ein Film, der sicher keine Erleuchtung ist, der trotzdem aber Spaß macht wenn man das Genre mag und ganz wie in alten Zeiten für den einen oder anderen ungewollten Schenkelklopfer sorgt.
Nur nicht mit zu viel Erwartung reingehen! Ich hatte jedenfalls meinen Spaß... Viel Vergnügen! :)

K. Tanger




Alter Startttermin: 05.11.2009
Offizielle Homepage:   http://www.wolfman-film.de
Facebook:  
 
UF-O-Meter:         
Copyright: © 2009 Universal Studios. ALL RIGHTS RESERVED.




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