SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte [3D]
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Originaltitel:   A Christmas Carol in Disney Digital 3D

bestelbar bei Amazon
Land:   USA 2009
Länge:   96 Min.
Genre:   Animation 3D Familie
dt. Kinostart:
DVD-Veröffentlichung:
  05.11.2009
18.11.2010
Regie:   Robert Zemeckis
+   +
Darsteller:   Jim Carrey, Gary Oldman, Colin Firth, Robin Wright Penn, Bob Hoskins
    Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter oder seinen gut gelaunten Neffen anblafft. Wenig später begegnet er dem Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis für seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein ähnliches Schicksal ersparen möchte, erzählt ihm, dass Scrooge von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Weihnacht entführen den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, und er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spät ist.




Prädikat besonders wertvoll
FSK: ab 12 Jahren ffr.

Die neue Disney-Weihnachtgeschichte, die angeblich die 50. Verfilmung sein soll, ist eine besonders düstere und gruselige Version. So sollte man die Altersbeschränkung ab 12 Jahren unbedingt beachten und keine jüngeren Kinder mit ins Kino nehmen, wenn man nicht möchte, dass man in den nächsten 14 Tagen an Schlafstörungen leiden will, aufgrund des nächtlichen Besuchs seiner Sprösslinge, die irgendwas von Geistern erzählen...
Doch zum eigentlichen Film. Düster ist er, wie schon gesagt. Spannend und mit unglaublichen 3D-Effekten verziert, dass einem beim Flug über Londons Dächer schon mal flau im Magen werden kann. Langeweile kommt definitiv nicht auf.

Die Story ist zwar allgemein bekannt, wird durch die Umsetzung, gerade auch die Möglichkeiten die 3D bietet ungemein spannend. Die Optik lässt keine Wünsche offen. Ein klein wenig fehlt die Beschaulichkeit, die man von anderen Verfilmungen kennt. Allerdings greift der Film doch recht genau die Originaltext der Gespenstergeschichte auf als die sie ursprünglich auch gedacht ist. Der so beginnt der Film mit dem Zitat: “Marley war tot.“ Viele kleine Details, die in der Geschichte nur am Rande erwähnt sind, wurden ausgebaut. Auch optisch hat sich der Regisseur Robert Zemeckis – gerade auch in der Gestaltung der Geister - stark von den Original-Buchillustrationen inspirieren lassen.

Es ist die Geschichte des Ebenezer Scrooge. Als sein Geschäftspartner Marley kurz vor Weihnachten stirbt, raubt er ihm vor lauter Geiz sogar die Pennys von den toten Augen. Die Pennys wurden damals den Toten auf die Augen gelegt als Bezahlung für den Fährmann, der diese sicher ins Totenreich geleiten soll. Dieses Detail ist zwar hinzuerfunden, aber unterstreicht noch einmal eindringlich den unglaublichen Geiz und Unmoral des Ebenezer Scrooge.
Sieben Jahre später bekommt Scrooge , der von allen in der Nachbarschaft gefürchtet und gemieden wird außer von seinem Neffen und seinem Schreiber, Besuch vom schwer geplagten Geist seines ehemaligen Geschäftspartners. Dieser berichtet von den unglaublichen Qualen, die ihm wegen seiner schlechten Taten nun im Jenseits auferlegt sind und kündigt ihm den Besuch der 3 Geister der Weihnacht an, in der Hoffnung Ebenezer würde nach deren Besuch zur Einsicht kommen und sein Leben ändern. Wie angekündigt erscheint Scrooge dann auch der Geist der vergangenen Weihnacht in Form eines hellen Lichts, dargestellt von einem Geist in Form einer Kerze. Dieser nimmt ihn auf eine Reise in frühere Tage, als Ebenezer noch ein junger Mann mit Herz war. Als er noch unbeschwert, die Grausamkeit des alltäglichen Lebens nicht kannte und seine jüngere Schwester der Mittelpunkt seines Lebens war. Doch all zu schnell sind die glücklichen Erinnerungen fort und die tragische Entwicklung des jungen Mannes nimmt seinen Lauf. Der fette an eine wüste Kreuzung zwischen Coca-Cola-Weihnachtsmann und Bachus erinnernde Geist der gegenwärtigen Weihnacht besucht ihn, kaum dass er von seiner ersten Reise in sich selbst zurückgekehrt ist, und zeigt ihm die gegenwärtige Weihnacht. Wie die Gesellschaft um seinen Neffen im zum Mittelpunkt eines bösen Ratespiels machen und sein Neffe trotzdem auf sein Wohl trinkt, ebenso wie sein ausgebeuteter Schreiber und Buchhaltergehilfe, der in ärmlichen Verhältnissen mit einem kranken kleinen Sohn Tim lebt, der der erste Mensch ist, um den sich Scrooge seit langer Zeit Sorgen macht, da er ihn all zu sehr an seine kleine Schwester erinnert, die auch als Kind verstorben ist. Das Jahr schreitet voran und die Gegenwärtige Weihnacht verfällt zusehens – Scrooge bekommt es immer mehr mit der Angst zu tun – ihm schwant Unheil... der Geist der zukünftigen Weihnacht holt ihn ab – ein Schattenwesen, das noch furchteinflößender ist als alles zuvor. Es zeigt ihm den Tod eines Unbekannten über den die Leute keine guten Worte verlieren, dessen Besitztümer beraubt werden – den Tote haben keine Taschen. Obwohl Scrooge sein Geicht nicht sehen kann und es nicht wagt das Tuch vom Antlitz des Toten zu lüften, weiß er doch tief in seinem Inneren wer der Tote ist. Seine schlimmsten Befürchtungen werden bestätigt als er seinen Namen auf dem Grabstein liest. Soweit darf es nicht kommen, Ebenezer will eine zweite Chance...
Die 3 Geister der Weihnacht werden wie auch Scooge von Jim Carrey dargestellt, sein lebensfroher Neffe Fred unverkennbar von Colin Firth. Auch die sonstige Besetzung kann sich sehen lassen.

Also Anschnallen und los geht’s über die Dächer des weihnachtlich-verschneiten London des 19. Jahrhunderts mit 4 1/2 UFOs...

Wer die Geschichte noch einmal nachlesen möchte, hier findet ihr sie beim Projekt Gutenberg:

>> Deutsch
>> Englisch

K. Tanger
Offizielle Homepage:   http://www.eine-weihnachtsgeschichte-derfilm.de
Facebook:  
 
UF-O-Meter:         
Ebenezer Scrooge allein zuhause...
©ImageMovers Digital LLC. All R Film Frame




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