SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: The Scorpion King 3 - Kampf um den Thron
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Übersicht >> The Scorpion King 3 - Kampf um den Thron
 
       
Originaltitel:   The Scorpion King 3: Battle for Redemption

bestelbar bei Amazon
Land:   USA 2012
Länge:   101 Min.
Genre:   Action Fantasy
DVD-Veröffentlichung:   16.02.2012
Regie:   Roel Reiné
+   +
Darsteller:   Mathayus ... Victor Webster
Talus ... Billy Zane
Horus ... Ron Perlman
Silda ...Krystal Vee
    Freigegeben ab 12 Jahren


DVD Info:
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Laufzeit: 101 Min.
Ton: Dolby Digital 5.1 (D, GB, TRK)
Bild: 1,78:1 Anamorph Widescreen
Untertitel: D, GB, DK, FIN, N, S, TRK

Bonusmaterial:
- Unveröffentlichte & Erweiterte Szenen
- Unveröffentlichte Einstellungen
- Gag Reel
- Making-of: Schwerter & Skorpione
- Vorbereitungen für den Kampf
- Filmkommentar mit Regisseur Roel Reiné




Rezension:
Die Story fängt an in Ägypten, denn es dreht sich um einen Bruderzwist mit Indien, oder Phönizien, oder so - jedenfalls haben die da jede Menge B-Movie Römersoldaten. Und die Geschichte ist ganz schön kompliziert, braucht man doch fast alle ersten 30 Sekunden um die Storyline bis hin zum Ende absehen zu können.

Entsprechend des in Ägypten verursachten Erbstreites mit dem inzwischen zum phönizisch-römischen König aufgestiegenen Nicht-Erben spielt der Film zum großen Teil in kambodschanischen Dschungel. Und die Tochter des dortigen Jul-Brunner-Gedächtniskönigs (der das ägyptische Totenbuch bewacht - logisch, wer denn auch sonst) ist natürlich die zu rettende Prinzessin Zelda, äh, Silda, die Robina-Hood aus dem Angkor Forest mit ihren japanischen Ninja Men und deren Kung-Fu Künsten.

Als Comic Relief hat man dem Helden und seiner Holden einen germanische Barbaren aus der Wrestling-Szene hinzugesellt. Hatte ich schon die aus dem Tekken herbeigezauberten Kampfmonster erwähnt? Vom römischen Gladiator mit Wikingerhelm (oder war der aus Conan?) über den einen brennenden Zackenhammer schwingenden Zombie-Negerkönig bis hin zur Silvermoon channelnden China-Banshee ist alles mit dabei - komplett mit geschleuderten Chi-Energiebällen und anderen Special Moves. Wrestling-Kämpfe dürfen da natürlich ebenfalls nicht fehlen - und tun es leider auch nicht.

Neben der Story gab es offenbar ebenfalls zum Kilopreis aus alten Studiobeständen eingekaufte Kostüme und Requisiten: so werden überwiegend aus Historienfilmen recycelte Fahnen von den ägypisch-kambodscha-japano-römischen Soldatentruppen durch die Gegend getragen, so z.B. die französische Königslilie (zur leicht erschwerten Erkennbarkeit auf den Kopf gestellt) oder immer gerne wieder die japanische Sonne auf weißem Grund (für die phönizischen Legionäre aus Indien). Deshalb führt auch deren, äh, indische Bruder im Mantel von Darken Rahl in seinem Zelt auch die englische Georgsflagge, logisch.

Die Stoßzahnverlängerung aus Pappmache für die Elefanten gab's anscheinend ebenso auf den Grabbeltisch dazu. Und auch auf die beiden immer wieder in Flammen gesetzten Stuntmen gab es offenbar Mengenrabatt, ebenso wie alle auf 15 Darsteller der 10.000 Mann starken Armee.

Die Logik ist der Story, Handlung oder handelnden Personen ist mindestens ebenso stringent wie Kameraführung und Lichtgestaltung - oder die Kostümierung. Die schon genannte Maid Marian, nee, Zelda, oder Hood - naja, der einzigen weiblichen Hauptdingens halt - trägt im Film einen einsamen Kostümschnellwechselrekord. Immerhin zeigt wenigstens die Stoffmenge der Kleidung ein wenig Mitleid mit der einsam und ausgestoßen vor sich hinwimmernd Logik des Drehbuches und verliert mit fortschreitendem Film ebenso an Substanz wie letzteres.

Und was bleibt am Ende übrig?

Ein völlig vergeudeter Ron Perlman, ein je nach Geschmack vielleicht lecker anzusehendes Hauptdarsteller-Pärchen, viel nicht überzeugendes Geprügel - und eine der vielleicht wildeste Mischung an aufgekauften Fundusresten, die ich je in einem Film gesehen habe. Und das war nicht als Lob gemeint. Passte aber zum Film.

Volker


PS: Warum dann doch 2 UFOs? Der Film ist in Gesellschaft als "Woher-stammt-das-Kostüm" Suchspiel noch halbwegs amüsant.
Offizielle Homepage:   http://www.imdb.de/title/tt1781896/
 
UF-O-Meter:         



Trailer:



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+ Kommentare lesen (1):


Rakete  Kirstin schrieb am 08.02.2012 : 

Am Anfang dachte ich noch, das ist ja voll der Wrestling-Film, aber dann war es doch mehr ein wildes Gerangel... Die Story konnte auch nicht wirklich fesseln und war bei über 100 Minuten doch gefühlt doppelt so lang.

Für nen B-Movie war der Film eigentlich technisch zu gut. Aber viele Szenen waren einfach zu unkoordiniert zusammengeflickt. Die eine oder andere Szene war schon ganz nett, aber auch da gab es keine eindeutige Linie.

Die Dialoge waren manchmal so schlecht, dass sie schon fast wieder witzig hätten sein könne, wenn sich der Film nicht an anderen Stellen wieder zu ernst genommen hätte. Leider kein Wunder, dass er es nicht auf die Leinwand geschafft hat. In der Videothek ist er jedenfalls gut aufgehoben...
 






 
Freitag, 18.04.2014

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