SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: Interstellar (IMAX)
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Originaltitel:   Interstellar

bestelbar bei Amazon
Land:   D 2014
Länge:   169 Min.
Genre:   Science Fiction
dt. Kinostart:
DVD-Veröffentlichung:
  06.11.2014
31.03.2015
Regie:   Christopher Nolan
+   +
Darsteller:   Matthew McConaughey ... Cooper
Anne Hathaway ... Amelia
Jessica Chastain ... Murph
Mackenzie Foy ... Murph (als Kind)
Ellen Burstyn ... Murph (Alt)
Bill Irwin... TARS (Stimme)
Michael Caine ... Professor Brand
Wes Bentley ... Doyle
Matt Damon ... Dr. Mann
    Musik: HANS ZIMMER

Unsere Erde ist verwüstet. Die Menschheit hat zu lange über ihre Verhältnisse gelebt und technische Errungenschaften haben letztendlich zu einem Zusammenbruch der Industriestaaten geführt. Das Gleichgewicht ist zerstört. Die Natur richtet sich gegen die Krone der Schöpfung. Die ihrerseits der Hochtechnologien abgeschworen hat, um als Farmer ihr karges Dasein zu fristen. Doch wie lange reichen die Saaten wenn jedes Jahr eine weitere Nutzpflanzenart unter Mehltaubefall kollabiert. Auch Cooper, ein früherer Astronaut lebt jetzt zusammen mit seinen beiden Kindern Murph ud Tom und dem Schwiegervater auf einer Farm. Dank seines technischen Wissens flickt er alte Traktoren so wieder zusammen, dass seine Felder genug abwerfen, um alle zu ernähren.
Während Tom sich als zukünftiger Farmer angepasst hat, ist Murph ein neugieriges und opportunistisches Kind. Und ein Kind, das einen Geist in ihrem Zimmer hat. Sie versucht, herauszufinden was der Geist ihr sagen will. Dabei stoßen sie und ihr Vater auf Koordinaten, die Cooper zu einer Militärbasis führen, die sich überraschenderweise als ein Überbleibsel der abgeschafften Nasa herausstellt. (Wir sind die Nasa!) Da beginnt das Abenteuer. Cooper wird für die Nasa auf eine Mission gehen, um die Menschen und die Menschheit zu retten. Auf der Suche nach bewohnbaren Planeten, entdecken Cooper und die andere Besatzungsmitglieder jedoch nicht nur neue Galaxien, die Funktionsweise schwarzer Löcher und wie die Relativitätstheorie funktionieren. Sie lernen auch viel über sich selbst und das Wesen des Menschen.

Ein ausgesprochen interessanter Film, der viele gegenwärtige Problem leicht antippt, zwar keine Lösung oder Belehrung abliefert, aber zum Nachdenken anregt. Angefangen vom Umgang mit unseren Technologien bis darüber wie der Mensch wohl mit der Einsamkeit des Alls zurechtkommt und den Ängsten, die daraus resultieren. Gerade auch in einer Zeit interessant, in der sich Tausende Menschen für eine Einweg-Mars-Mission bewerben. Wie wird es denen ergehen, wenn sie den Mars wirklich erreichen?
Wie kommen wir zu weit entfernten Galaxien und ist wirklich jeder erdähnliche Planet bewohnbar oder ist letztendlich unsere Erde doch ein großes Wunder, das wir verdammt nochmal besser behandeln sollten? Was ist eigentlich Zeit? Verläuft sie gradlinig oder doch gleichzeitig? Komplizierte physikalische Vorgänge werden hier einfach erklärt und bildhaft gemacht.

Überhaupt ist Interstellar optisch ein Meisterwerk. Großartige Aufnahmen von Planeten, Sternen, schwarzen Löchern, die man kaum im Kino schon so gesehen hat.

Die Schauspieler, die fast alle bekannte Kinogrößen sind, liefern ihre Rollen auch perfekt ab. Besonders die Vater-Tochter-Beziehung von Cooper und Murph sind dabei Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Obwohl sie durch Zeit und Raum getrennt sind, haben sie eine enge Verbindung. Gehalten durch das fast unerfüllbare Versprechen, dass er zu seiner Tochter zurückkommen wird und durch die Tochter selbst, die zwar ihren Vater dafür hasst, dass er sie verlassen hat, aber trotzdem später in seine Fußstapfen tritt und sich der Wissenschaft widmet.

Die Filmmusik von Hans Zimmer hat sich auch phantastisch eingefügt, bombastischer Soundtrack und Ruhephasen wechseln sich ab. Was leider an einigen Stellen zur Folge hatte, dass der Dialog etwas schwer zu verstehen war, da die Stimmen da schlecht abgemischt wurden. Aber vielleicht ist das auch von Kino zu Kino unterschiedlich.

Poetisch geht es im Film auch zu, ein Leitmotiv ist das Gedicht von Dylan Thomas, eines walisischen Dichters: "Geh nicht gelassen in die gute Nacht", welches man hier nachlesen kann.

Natürlich hat der Film auch einige kleine Schwächen und ein im wahrsten Sinne des Wortes wurmlochgroßes Logikloch am Ende, was man aber schnell vergessen mag im Gesamtkonzept des Films. Insgesamt ist es so viel, dass man den Film erst mal setzen lassen muss wenn man aus dem Kino kommt. Immerhin 169 Minuten hat man gerade mit gewaltig vielen Ideen, einer runden Story und bombastischen Weltraumbildern verbracht.

Unser Tipp der Woche: Unbedingt ansehen! Der Film hat für jeden was, nicht nur für ausgesprochene Science Fiction Fans.

Kirstin


Die IMAX-Version von INTERSTELLAR kann man in Deutschland EXKLUSIV im CineStar IMAX Sony Center in Berlin und im Filmpalast am ZKM IMAX in Karlsruhe sehen.
Offizielle Homepage:   http://www.Interstellar-derFilm.de
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