SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: Debug - Feindliches System
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Originaltitel:   Debug

bestelbar bei Amazon
Land:   Kanada 2014
Länge:   ca. 85 Min.
Genre:   Horror Science Fiction
DVD-Veröffentlichung:   14.04.2015
Regie:   David Hewlett
+   +
Darsteller:   Jeananne Goossen (Navy CIS) ... Kaida
Adrian Holmes (Elysium) ... Capra (Aufseher)
Jason Momoa (Conan, Game of Thrones) ... Iam
Adam Butcher ... James
Kerr Hewitt ... Mel
Kyle Mac ... Samson
Sidney Leeder ... Lara
Jadyn Wong ... Diondra
Tenika Davis ... Gefangene
Kate Hewlett ... Accounting Program
   
Ab 14. April 2015 auf DVD/Blu-ray
Verleih: 2. April 2014
Label: Pandastorm Pictures


FSK 16

Erst einmal meinen Respekt an Pandastorm, dass sie auch kleinen Independent-Produktionen eine Chance geben und damit das Herz der Fans erfreuen!

Leider hat uns Debug von David Hewlett nicht überzeugt, so sehr wir es uns gewünscht hätten. David Hewlett ist so ein sympathischer, begeisternder und witziger Typ, wie man auch im Behind the scenes-Interview, das man auf der DVD findet, sehen kann. Aber vielleicht ist genau daran die Produktion gescheitert - sie hat sich zu ernst genommen.
Zumindest hat David Hewlett sein Ziel erreicht, wenn er sagt, er hat sich von 2001: Odyssee im Weltraum inspirieren lassen. Der Film ist zwar nur halb so lang, fühlt sich aber fast so lang an wie 2001. Eigentlich habe ich kein Problem mit langsam gedrehten Filmen, aber der Spagat zwischen Science Fiction Film und Horror-Schocker in dem Zusammenhang funktioniert nicht auch noch mit Langatmigkeit.

6 Cyperkriminelle können ihre Haftzeit verkürzen, wenn sie ein Raumschiff debuggen, also alle schadhaften Programme löschen, nachdem die Besatzung davor schon auf unbekannte Weise ums Leben gekommen ist. Cooler Job. So kriegt man auch gleich seine überfüllten Gefängnisse leer! Das Wächterprogramm IAM basierend auf Bioware aus dem Militärfundus hat die Kontrolle über das Schiff und denkt nicht daran diese abzugeben. Stattdessen sammelt er menschliche Software wie ein Kind Schmetterlinge. Und am Ende siegt immer das Gute? Aber was ist das Gute? Oder wie war das?

Eine paar nette Ideen kann man dem Film nicht absprechen. Aber gelungen ist das ganze wie gesagt nicht. Auch wenn man den Low-Budget-Bonus einer Independent-Produktion mit anrechnet.
Die Sets sind okay. Die CGI der Außenaufnahmen aus dem letzten Jahrhundert. Die Schauspieler machen ihren Job, aber die Story gibt es einfach nicht her. Für einen Scince Fiction-Film nicht tiefgründig genug! Für einen Horror-Film zu unspannend! Für Splatter-Fans zu harmlos. So wird er keinem Genre richtig gerecht. Splice, der auf dem Cover als von den gleichen Produzenten angepriesen wird, war da um Klassen besser, obwohl er auch keine Blockbuster-Qualitäten hatte.

So ist der Fans eigentlich nur was für eingefleischte Momoa-Fans was, der mal sauber und gepflegt mit kurzen Haaren zu sehen ist. Oder für eingefleischte Hewlett-Fans. Auch seine Schwester Kate ist als Accounting Program im Film zu sehen.

Sicher, es gibt schlechtere Filme. Aber die sind wenigstens lustig! Schade...
Kirstin




Ein "10 kleine Negerlein"-Film - ach nee, das ist ja heutzutage nicht mehr politisch korrekt. Und dann startet der Film auch nicht mit 10 sondern mit 7 Personen: einem Aufseher und 6 verurteilten Computergangstern, die ein Raumschiff von Computerinfektionen säubern und neu booten sollen.

Klar - wenn ich ein System in einem zuverlässigen und garantiert Backdoor- und Malware-freien Zustand haben will, dann lasse ich das durch verurteilte Verbrecher tun, die ich dazu zwinge, aber nicht überwache. Sicher doch. Und dann schicke ich die nicht im Trupp los, nicht einmal in Pärchen, damit die sich gegenseitig ein wenig kontrollieren, sondern jeden einzeln in Kontrollzentren. Was kann da schon schiefgehen...

Und es wäre schön gewesen, wenn das schon die Hauptschwäche des Plots gewesen wäre. Der ist so dermaßen abgenudelt, die Charaktäre dermaßen farblos und stereotyp, dass einem die Filmcrew nur noch leid tun kann.
Der Film in mehrfacher Hinsicht trotz seiner Laufzeit von nicht einmal anderthalb Stunden einfach viel zu lang: langsam, langatmig, langweilig.

Daher hier nur im Schnelldurchlauf: der Frachter ist ein ehemaliger Gefangenentransport mit einer durchgedrehten Militär-KI (dargestellt von Jason Momoa - aber das ist eigentlich egal: er darf sich eh' nicht ausspielen und ist die meiste Zeit nur verpixelt zu sehen). Und das wusste natürlich keiner. Und so wird nach und nach einer nach dem anderen eher beiläufig abgemurkst. Das wäre nicht so schlimm, wenn dies nicht die Plothöhepunkte hätten gewesen sein sollen.

Die Schauspieler sind im Rahmen ihrer Rollen gar nicht mal so schlecht - allerdings erhalten sie durch den Plot nur wenig Gelegenheit dazu, diese auszuspielen oder auch nur jenseits der einfachen Abziehfiguren des Drehbuchs darzustellen.

Die wenigen Kampfszenen sind auch gar nicht mal so übel: Adrian Holmes und sein Stuntdouble Jason Gosbee können da überzeugen, insbesondere gegen/mit Jeananne Goossens bzw. ihre Stuntfrau Casey Hudecki. Sehr solide Arbeit. Das Herumfuchteln mit Schwertern sollte Jeananne Goossen aber noch einmal üben und/oder eine besser zu passende Kampfchoreographie wählen: das war nix.

Tricktechnisch ist das ein wenig zweigeteilt: die gebauten Kulissen sind für so einen Independent-Movie überraschend gut gemacht. Nur wenn man genau hinsieht, dann kann man immer mal wieder Sparmaßnahmen erkennen - aber die sind dann sehr kreativ und elegant gelöst.
Die Industriehallen und -treppen sind als Darsteller dagegen weniger überzeugend und passen nicht zu den sonstigen Raumschiffgängen. Da hätte man sich die Location sparen sollen und mehr in den gebauten Kulissen drehen sollen - das wäre konsistenter und passender gewesen.

Die Computer-"internen" Effekte sind simpel aber überzeugend. Man sieht sofort: aha, im Computer - und das passt und wirkt nicht aufgesetzt.
Prima! Die CGI-Außenaufnahmen der Raumschiffe sind aber eher so auf Computerspiel-Niveau von vor 10 Jahren. Weniger wäre da mehr gewesen.

Alles in allem ist der Film eine ziemliche Gurke - die mal wieder beweist, wie viel ein Film mit dem Drehbuch aufblühen kann, oder (wie in diesem Fall) gnadenlos absäuft. Eigentlich verdient der Film (k)einen Punkt, aber wegen der überzeugenden Kulissen und trotz massiven Drehbuch-Handicaps immer noch passablen darstellerischen Leistung setze ich einen Gnadenpunkt 'drauf.
Volker




DVD/BLU-RAY
Verkauf: 14. April 2015
Verleih: 2. März 2015
Genre: Horror / Sci-Fi
FSK: ab 16 Jahren beantragt
Untertitel: Deutsch, Englisch, Niederländisch
Extras: Behind the Scenes, Originaltrailer, Trailershow
Regie: David Hewlett
Darsteller: Jeananne Goossen (Navy CIS), Adrian Holmes (Elysium), Adam Butcher, Jason Momoa (Conan, Game of Thrones)
Laufzeit DVD: 82 Min.
Laufzeit BD: 86 Min.
Bild DVD: 1,78:1 / 16:9
Bild BD: 1,78:1 / 1080p24 / AVC
Ton DVD: Deutsch DTS 5.1, DD 5.1 / Englisch DD 5.1
Ton BD: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 / Englisch DTS-HD Master Audio 5.1

Offizielle Homepage:   http://www.pandastorm.com/detail/debug-feindliches-system/7564.htm?v=standard
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UF-O-Meter:         
Bilder: © 2015 Pandastorm Pictures GmbH



Trailer:






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