SF-Fantasy.de - Kino-Tipp: The Girl with all the Gifts
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Originaltitel:   The Girl with all the Gifts

bestelbar bei Amazon
Land:   USA 2016
Länge:   111 Min.
Genre:   Science Fiction Dystopie Endzeit Thriller
dt. Kinostart:
DVD-Veröffentlichung:
  09.02.2017
30.06.2017
Regie:   Colm McCarthy
+   +
Darsteller:   Helen Justineau ... Gemma Arterton
Melanie ... Sennia Nanua
Dr. Caroline Caldwell ... Glenn Close
Sgt. Eddie Parks ... Paddy Considine
Dr. Selkirk ... Anamaria Marinca
Devani ... Dominique Tipper
Kieran Gallagher ... Fisayo Akinade
Dillon ... Anthony Welsh
    Lief auf dem Fantasy Film Fest 2016

FSK 16 (FSK 12 war beantragt)

Apadption des Bestsellers „Die Berufene“ von M.R. Carey.

Ein Zombie-Film der etwas anderen Art, der die Geschichte von des Mädchen Melanies erzählt, dass zwar vom Zombie-Pilz infiziert ist, aber seinen Fressimpuls kontrollieren kann und sich darüber hinaus durch überdurchschnittliche Intelligenz und Einfallsreichtum von den anderen Kindern der militärischen Versuchseinrichtung abhebt …

Melanie ist zusammen mit anderen Kindern in einer militärischen Einrichtung gefangen. Sie wird gehalten wie eine Gefangene. Jedes Kind sitzt in einer Zelle, abgeschirmt von den anderen. Nur einmal am Tag kommen alle raus, um am Schulunterricht teilzunehmen. Doch dazu werden sie an in Rollstühlen festgeschnallt und fixiert. Denn diese Kinder sind keine normalen Kinder. Seit dem ein Pilz einen Großteil der Menschheit in Zombies, sogenannte Hungries, verwandelt hat, sind diese Kinder die einzigen, die trotz der Pilzinfektion aussehen wie normale Menschen, denn der Körper hat sich so angepasst, dass der Pilz das Gehirn nicht angreifen bzw. zerstören konnte. Doch wie alle anderen Zombies haben auch sie einen unstillbaren Hunger nach lebendem Fleisch!
Doch Melanie sticht aus der Menge der Kinder heraus – durch ihre alles umfassende Intelligenz. Nicht nur kognitiv, sondern auch emotional und sozial ist sie ganz besonders und das merkt auch ihre Lehrerin Miss Helen Justineau, an der Melanie sehr hängt und der sie zu gefallen versucht.
Geleitet wir die Basis von der skrupellosen Wissenschaftlerin Dr. Caldwell, die schreckliche Experimente an den Kindern vornimmt und dabei auch deren Tod in Kauf nimmt. Natürlich mit dem Ziel die Menschheit zu retten!
Eines Tages kommt es wie es kommen muss und die Basis wird von den Hungries überrannt. Nur ein kleiner Haufen überlebender Menschen entkommt und muss sich arrangieren, um zu überleben. Zu ihnen gehört Melanie, die mit ihrer kleinen Gruppe über den Fortbestand der Menschheit entscheiden wird …

Dieser Film ist definitiv mal eine andere und sehr intelligente Herangehensweise und Sichtweise an das Zombie-Thema. Melanie ist toll gespielt von Sennia Nanua, einer Newcomerin, die aber so überzeugend und leicht spielt als hätte sie in ihrem Leben nichts anderes gemacht.
Er ist definitiv keiner der doofen Splatter-Zombie-Filme bei denen man sein Gehirn an der Garderobe abgibt, sondern für das Genre ein recht nachdenklicher Film, der über die Gesellschaft und die Position des Menschen in der Welt zu denken gibt ohne jedoch mit dem erhobenen Zeigefinger zu winken.
Mich hat der Film neugierig auf das Buch des britischen Comic- und Roman-Autors Mike Carey gemacht, der übrigens auch das Drehbuch für den Film schrieb.
Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht noch zu erwähnen, dass die Idee für das Buch, die Szene in der Melanie einen Aufsatz in ihrer Klasse vorliest, ursprünglich als Kurzgeschichte geschrieben wurde, die für eine Themen-Anthologie mit dem Thema 'die Schulzeit' der Horror- und Fantasy-Autoren und Herausgeber Charlaine Harris (True Blood) und Toni Kelner gedacht war. Doch die Produzentin Camille Gatin, die die Kurzgeschichte vorab las, war so fasziniert von der Figur Melanie, dass sie einen Film daraus machen wollte. So entstanden Buch und Drehbuch praktisch parallel.

Dass ein Kind im Mittelpunkt eines Zombiefilm steht, ist allein schon ungewöhnlich. Trotzdem ist der Film kein Kinderfilm, dafür sind viel zu viele echte Horrorelemente vorhanden. Blut und Körperteile spritzen auch ordentlich durch einige Szenen. Allerdings halte ich ihn für ältere Jugendliche durchaus als geeignet, da er trotz allem keine Metzelorgie ist, sondern passend zum Geschehen die gefährliche Situation unterstreicht, welcher die Gruppe zu entkommen versucht. Im Mittelpunkt steht jedoch der Versuch, eine Lösung für ihr Problem zu finden, das von völlig unterschiedlichen moralischen Ansätzen ausgeht. Das Ende war auch einigermaßen überraschend. Nicht grundsätzlich, aber das wie.
Mir hat der Film jedenfalls sehr gut gefallen. Bei den vielen Zombiefilmen, die man derzeit zu sehen bekommt, wird das Thema schnell langweilig und erfolgt nach Schema F. Das ist hier nicht der Fall. Es lohnt sich definitiv den Film anzuschauen.

Kirstin




Buchempfehlung zum Film:
Offizielle Homepage:   http://www.thegirlwithallthegifts-film.de/
Facebook:   https://www.facebook.com/thegirlwithallthegifts.derfilm
Verleih:   SquareOne Entertainment und Universum Film
 
UF-O-Meter:         
Fotos: © SquareOne/Universum



Trailer:






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